Räume und Ressoursen für Ehrenamt

Räume und Ressoursen für Ehrenamt
Geeignete Räume und technische Ausstattung für Veranstaltungen jeder Art wurden in der Stadt Reutlingen bei jedem Treffen migrantischer Vereine als fehlende oder ausgesprochen schwerzugängliche Ressource genannt. Für den Landkreis Reutlingen gilt mit Sicherheit das Gleiche.
Das Projekt HoR bietet den migrantischen Gruppen den Zugang zu genau diesen Ressourcen in einem neuen „gemeinschaftlichen Nutzungsmodell“. Das Projekt ermöglicht eine Art „integrative Bildungswohngemeinschaft“, in deren Rahmen die räumliche Nähe zu einander durch vielseitige Synergieeffekte mit Sicherheit zur inhaltlichen Nähe führen wird.

Räumlichkeiten
Um dem ursprünglichen Kerngedanken von BiM e.V., „Integration durch Bildung“, gerecht zu werden, haben wir im Laufe der Jahre eine räumliche Struktur aufgebaut, die wir selbst auch nutzen. Diese Räume können ab sofort im Rahmen von HoR als Ressource zur Verfügung gestellt werden.
Das sind mehr als 450 m², verteilt auf zwei Stockwerke in einem Gebäude eines früheren Kasernenkomplexes aus dem Jahr 1936. Das Haus wird seit dem Abzug der französischen Militärverbände bis heute von Sozial- und Bildungseinrichtungen genutzt.

Die Räume von BiM e.V. (2. OG und 3. OG) stehen seit Jahren den Verbundsmitgliedern für die gemeinschaftliche Nutzung für ihre integrative und bildungsorientierte Arbeit zur Verfügung. Verschiedene Modelle der gemeinsamen Nutzung des Abstellraums und Kopiergerätes, Regeln für Sauberkeit, Sicherheit und das Abschießen der Räume wurden ausprobiert, optimiert und funktionieren. Diese Räume und deren Umfeld haben viel Potenzial zum House of Resources zu werden.

Die Schulungs- und Veranstaltungsräume sind zweckmäßig mit Möbeln und Veranstaltungstechnik für unsere eigenen Bildungsveranstaltungen ausgestattet. Sie können ab sofort nach Absprache auch für Co-Working, sowie Vorstands- und AG-Treffen genutzt werden. Um die Co-Working-Möglichkeiten im Sinne des Projekts zu organisieren, benötigt man allerdings Investitionen in die Ausstattung von zwei Arbeitsplätzen (2 Computer mit Bildschirmen und angemessener Software, Verstärkung der WLAN-Verbindung und Farbdrucker).

Das Erstellen eines Raumnutzungsplans wird mit Sicherheit den ersten Schritt auf dem Weg der Vernetzung aller Gruppen bedeuten, da diese Arbeit intensive Kommunikation und Kompromissbereitschaft aller Beteiligten erfordert.